Die Praxis mit der Jodverabreichung hat gezeigt, dass Biotiere über verschiedene Quellen (Viehsalz, Mineralsalz, Mischfutter und andere Ergänzungsfutter) mit Jod versorgt werden. Eine Kombination dieser Salzverabreichung kann zu einer Überversorgung mit Jodsalz führen. Darum kam Bio Suisse vor einigen Monaten zusammen mit dem FiBL und der ALP zum Schluss, den Einsatz von jodiertem Viehsalz zu unterbinden. Nun zeigen Reaktionen aus der Praxis aber, dass einige Betriebe nur Viehsalz verfüttern und die Jodversorgung knapp bis unzureichend ist. Darum kommt Bio Suisse auf den Entscheid zurück und lässt jodiertes Viehsalz auch weiterhin zu. Es liegt nun in der Kompetenz der Betriebe, die Verabreichungsmengen so zu halten, dass weder eine Über- noch eine Unterversorgung besteht. Die ALP informiert über die empfohlene Verabreichungsmenge bei Biotieren und wir bitten die betroffenen Bioproduzenten, sich an diese Empfehlungen zu halten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +41 62 865-7272. Diese Meldung ersetzt sämtliche bisherigen Mitteilungen im Zusammenhang mit der Fütterung von jodiertem Viehsalz.